Kommunaler Verbund

Projektpartner

Kommunaler Verbund

Drei Städte – ein gemeinsamer Entwicklungsprozess

Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau bündeln im Modellvorhaben MUvIS ihre kommunalen Erfahrungen und fachlichen Kompetenzen, um gemeinsame Grundlagen für eine bedarfsgerechte Pflegeinfrastrukturplanung zu entwickeln.

Die interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht es, unterschiedliche Ausgangsbedingungen zu berücksichtigen, Planungsinstrumente gemeinsam zu erproben und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung kommunaler Versorgungsstrukturen zu gewinnen.

Verbundkoordination

Halle (Saale)

Verbundkoordination und kommunale Modellmaßnahmen

Die Stadt Halle (Saale) übernimmt die Koordination des Gesamtverbundes. Sie verantwortet die übergreifende Projektorganisation, die Abstimmung zwischen den beteiligten Städten und externen Auftragnehmern sowie die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und den Wissenstransfer.

Darüber hinaus entwickelt Halle die kommunale Pflegestrukturplanung im Rahmen der integrierten Sozialplanung weiter.

Mit dem Teilprojekt PePaMo erprobt die Stadt einen aufsuchenden Ansatz, der Pflegeberatung mit ausgewählten Verwaltungsleistungen verbindet.

Verbundpartner

Magdeburg

Kommunale Planung und interkommunaler Wissenstransfer

Die Landeshauptstadt Magdeburg beteiligt sich an der Entwicklung und Erprobung des gemeinsamen Monitoringsystems sowie an der Weiterentwicklung integrierter Planungs- und Steuerungsprozesse im Handlungsfeld Gesundheit und Pflege.

Durch die Zusammenarbeit im Verbund bringt Magdeburg kommunale Erfahrungen und Datenperspektiven ein und trägt zum interkommunalen Austausch und zur Übertragbarkeit der Projektergebnisse bei.

Verbundpartner

Dessau-Roßlau

Integrierte Sozialraumplanung und lebensräumliche Unterstützung

Die Stadt Dessau-Roßlau verbindet die Mitarbeit am gemeinsamen Monitoring mit der Weiterentwicklung sozialräumlich orientierter Planungsansätze.

Mit dem Teilprojekt LUMINA werden Maßnahmen zur Stärkung von Unterstützungsstrukturen, Teilhabe und Vernetzung im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen entwickelt und erprobt.

Externe Projektbegleitungen

Neben den drei Verbundkommunen wirken externe wissenschaftliche und fachliche Einrichtungen an der Umsetzung von MUvIS mit. Sie unterstützen die Entwicklung gemeinsamer Planungsinstrumente sowie die wissenschaftliche Untersuchung und Auswertung des Modellvorhabens.

Ein Bildschirm in einem hellen Büro zeigt Diagramme und Kennzahlen.

Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG)

Entwicklung und methodische Begleitung des Monitoringsystems

Das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) unterstützt die Verbundkommunen bei der Entwicklung eines gemeinsamen Monitoringsystems für die kommunale Pflegestrukturplanung.

Im Mittelpunkt stehen die methodische Ausgestaltung des Kennzahlenkatalogs, die Abstimmung geeigneter Indikatoren und Datengrundlagen sowie die Entwicklung eines interkommunal vergleichbaren Planungsinstruments.

Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Städten und berücksichtigen die unterschiedlichen kommunalen Ausgangsbedingungen und Datenverfügbarkeiten.

Ein Fachmann erläutert einer Arbeitsgruppe Notizen an einem Whiteboard.

Universitätsmedizin Halle

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation

Die Universitätsmedizin Halle übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Modellvorhabens MUvIS.

Sie untersucht die Umsetzung der gemeinsamen Projektansätze und der kommunalspezifischen Maßnahmen. Ziel ist es, Erkenntnisse über deren Wirksamkeit, Praktikabilität und Übertragbarkeit zu gewinnen und die Projektentwicklung wissenschaftlich zu begleiten.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die erprobten Ansätze fachlich zu bewerten und Empfehlungen für die kommunale Praxis abzuleiten.

Gemeinsamer Transferansatz

Der Wissenstransfer erfolgt im Austausch zwischen den Verbundkommunen, dem Land Sachsen-Anhalt, der Wissenschaft sowie weiteren Akteuren des Pflege- und Unterstützungssystems.

Fachveranstaltungen, Verbundkonferenzen und die Bereitstellung geeigneter Projektergebnisse sollen dazu beitragen, die gewonnenen Erkenntnisse für andere Kommunen und die fachliche Praxis nutzbar zu machen.

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